Die Geschichte des Niederrheinischen Ulanenregiments No. 5

I. Gründung

Die ersten Ansätze zur Gründung machten wir auf dem Schützenfest 2003. Als wir eines Abends gemütlich im Zelt saßen und die tolle Stimmung beobachteten, kam uns der Gedanke selber eine eigene Gruppe zu gründen. Die noch "locker in die Runde" geschmissene Idee wurde konkreter, als sich während des Schützenfestes insgesamt 9 Leute fanden, die Lust hatten an diesem Unterfangen teilzuhaben. Kurze Zeit später machten wir uns auch direkt auf Namenssuche und wir (nein, nicht wirklich wir) kamen schließlich auf den Namen "Niederrheinisches Ulanenregiment No.5". Im September 2003 trafen sich Thomas C., Bernd, Manuel, Christian, Simon, Toni, Jens, Fritjof und Jonas zur ersten gemeinsamen Sitzung in der Bürgerstube, die von da an auch unser Wachlokal werden sollte. In der ersten Sitzung bekamen wir durch Florian noch weiteren Zuwachs und somit war unsere Gruppenstärke für das erste Jahr von 10 Leuten erreicht. Nach einigen Formalitäten wurden wir offizielle Schützengruppe der St. Helena Schützenbruderschaft Rheindahlen. Frohen Mutes konnte nun das Schützenfest 2004 kommen!

II. Schützenfest 2004

Nun war es soweit! Das erste Schützenjahr unserer Gruppe sollte beginnen. Im Mai trafen wir uns bei Thomas in der Halle um die Parade zu üben. Diese Probe dauerte jedoch nicht lange, da wir uns lieber auf ein leckeres Bier beschränkten und die restlichen ausstehenden Fragen über das Schützenfest klärten. Die nasse Generalprobe von Toni und Christian klappte jedoch perfekt. Der Freitag vor dem Schützenfest verlief sehr ereignisreich. Zunächst trafen wir uns beim David zusammen mit einem leckeren 20L Fass von Kolonko und probierten schon einmal seinen Aufgesetzten, der voll zu unserer Zufriedenheit schmeckte. Danach ging es zum König, der uns eingeladen hatte und wir feierten einen schönen Einstand. Der Samstag fing mit dem Holen des Baumes an. Man konnte sehen, dass die letzte Nacht nicht an allen spurlos vorbei ging... am späten Nachmittag ging es dann zum Antreten zur Bürgerstube. Nachdem wir unseren ersten Zug überstanden hatten, ging es dann ins Zelt und wir feierten schön in den Sonntag hinein. Am Sonntag morgen bereuten einige Ulanen ihre zu ausgiebige Feier am Vortag, doch nach kleinen Anlaufproblemen, ging es dann weiter zu unserer ersten Parade, die, um es einmal nett auszudrücken, nicht ganz Lehrbuchreif war. Die zweite Parade am Montag konnte sich jedoch sehen lassen, und wir bekamen Lob von fast allen Seiten. Am Dienstag ließen wir das Schützenfest noch einmal kräftig ausklingeln. Zunächst feierten wir im Zelt, danach ging es mit der Mondscheinparade beim König weiter und endete mit einer abschließenden Besprechung in der Bäckerei um 6 Uhr morgens. Danach ging es gegen halb 8 nach Hause. Da das Abkränzen um 10 Uhr beginnen sollte, war für Schlaf nicht mehr viel Platz über, aber wir schafften es schließlich und konnten gegen 15 Uhr unseren Schlaf nachholen.

Letzte Aktualisierung: 17.09.14  
Michael Pohl