75 Jahre Schützenkompanie Neustadt im Jahre 2011

Wir feiern in diesem Jahr das 75-jährige Bestehen der Neustadtkompanie Rheindahlen. Wenn man die üblichen Schritte von 25 Jahren zu Grunde legt, handelt es sich um ein rundes Jubiläum. In allen Abschriften ihrer Statuten wird das Gründungsdatum genau mit dem 15.6.1936 angegeben.
Leider existieren auch für diesen historisch relativ überschaubaren Zeitraum keinerlei originale Urkunden oder sonstige Unterlagen, welche die Gründung belegen. Die frühesten schriftlichen Dokumente sind das seit 1951 geführte Kassenbuch sowie das Protokollbuch ab 1955.
Begeben wir uns also auf Spurensuche!


1. Die Vorgeschichte

Bei meinen Recherchen zum Kapitel „Die Schützengilde von 1936 – 1939, „Gehörtes und Erlebtes“ im Jubiläumsbuch zum 575-jährigen Bestehen der St. Helena Schützenbruderschaft Rheindahlen und Kirchspiel aus dem Jahre 2008, stieß ich bei der Begutachtung des Königssilbers der Neustadtkompanie auf eine Silberplakette mit der Aufschrift „Schützenverein 1867 Rheindahlen“.
Ich war erstaunt, denn alle Bücher, Zeitungen und sonstige bei mir über Rheindahlen archivierten Dokumente, gaben über einen „Schützenverein 1867“ keine Auskunft. Zeitzeugen sucht man für die Gründungszeit natürlich vergebens und auch Menschen, welche über das Gründungsjahr der Neustadtkompanie (1936) Auskunft geben könnten, sind heute 90 Jahre oder älter. Ich beließ es daher bei einer Erwähnung im Jubiläumsbuch, zumal damals kein erkennbarer Zusammenhang zwischen der Bruderschaft und besagtem Schützenverein zu rekonstruieren war.

2. Ein Mitgliedsbuch liefert neue Erkenntnisse

Im Jahre 2010 wurden mir zur vorbereitenden Recherche für diese Arbeit von den Verantwortlichen der Neustadtkompanie sämtliche alten Unterlagen – Protokoll- und Kassenbücher sowie zahlreiche Bilder – übergeben.

Darunter befand sich auch ein Mitgliedsbuch, zugleich Schießbuch des Deutschen Schützenverbandes im Deutschen Reichsbund für Leibesübungen Berlin. Ausgestellt ist dieses Heft auf Heinrich Windeln im „Schützenverein 1867 Rheindahlen“. Der am 24.4.1911 in Rheindahlen geborene Heinrich Windeln, war am 1. April 1938 in den Verein eingetreten. Außer diversen Seiten über schieß- und wettkampfmäßigen Angelegenheiten, enthält das Buch die Unterschrift eines gewissen Herrn Lenzen, der als „Führer des Vereins“ zeichnet. Es ist mit großer Sicherheit davon auszugehen, dass es sich bei diesem „Lenzen“, der Vorname fehlt leider bei der Unterschrift, um Josef Lenzen, genannt der „Holzwurm“, von der damaligen Kirchgasse handelt. Josef Lenzen führte eine kleine Holzhandlung ebenda, war passionierter Jäger und Vorsitzender, im damaligen Sprachgebrauch „Führer“, des „Schützenvereins 1867 Rheindahlen“, als dieser in der Nazizeit dem „Deutschen Schützenverband im 1. Deutschen Reichsbund für Leibesübungen“ zwangsweise angeschlossen war. Dies ist zweifelsfrei anhand der Stempel im Mitgliedsbuch, welches zugleich Windelns Schießbuch von 1938 ist, belegbar. Wie kam es nun dazu, dass zwischen 1936 und 1939 die so genannte „Schützengilde“, statt unsere Bruderschaften, nämlich der Kirchspiels St. Helenabruderschaft und der St. Helena Junggesellenbruderschaft, das Schützenfest, in Rheindahlen aufzog und welche Rolle spielte dabei die gerade gegründete „Schützenkompanie Neustadt“, wie sie anfangs sich bezeichnete?

3. Gleichschaltung des Vereinswesens

Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum deutschen Reichskanzler, am 30. Januar 1933, war ein Regime an die Macht gebracht worden, welches Stück für Stück auch das Vereinswesen seinen Zielen unterordnen wollte. Mit den so genannten Gleichschaltungsgesetzen von 1933, begann dann ein Prozess, welcher erst durch das Ende des Zweiten Weltkrieges und der Kapitulation Hitler-Deutschlands sein Ende fand.

Die freie Enzyklopädie Wikipedia beschreibt den Begriff

„Gleichschaltung“ wie folgt: „Gleichschaltung ist ein Begriff, welcher der nationalsozialistischen Terminologie entstammt. Das Wort entstand 1933, als der Prozess der Vereinheitlichung des gesamten gesellschaftlichen und politischen Lebens – also das öffentliche und das private Leben – in Deutschland ab 1933 und 1934 eingeleitet wurde. Ziel war es, den Pluralismus in Staat und Gesellschaft aufzuheben.

(…) Allgemein betrachtet waren damit die Einschränkung oder der Verlust der individuellen Persönlichkeit beziehungsweise der Unabhängigkeit, Mündigkeit und Freiheit eines Menschen durch Regeln und Gesetze sowie sonstige Maßnahmen der Gleichsetzung und Vereinheitlichung der Massen verbunden. Methodisch wurde das Ziel durch Indoktrination verfolgt, die abhängig von den intellektuellen Fähigkeiten, verschiedene Konzepte der Ausschaltung kritischen Denkens benutzte.“ Zwar gelang es der Erzbruderschaft vom hl. Sebastianus, als Dachorganisation aller Schützenbruderschaften, sich der Gleichschaltung zu entziehen und damit ihre Unabhängigkeit zu bewahren, ein totales Betätigungsverbot war allerdings die Folge.

Auch das zwischen dem Vatikan und dem Deutschen Reich abgeschlossene Konkordat vom 20. Juli 1933 änderte hieran auch nichts, als am 5. März 1936 durch die Berliner Gestapo folgende schriftliche Anweisung erging: „Die Erzbruderschaft vom hl. Sebastianus in Leverkusen-Bürrig wird auf Grund ihres oppositionellen Verhaltens im Interesse der Vereinheitlichung des deutschen Sportwesens aufgelöst. Gegen sämtliche der Erzbruderschaft angeschlossenen sowie gegen alle übrigen noch nicht dem Reichsbund für Leibesübungen angeschlossenen Schützenvereinigungen sind Betätigungsverbote auszusprechen zum Vollzug ihrer Eingliederung in den R.F.L. (Reichsbund für Leibesübungen).“

Das Zitat ist dem Buch „75 Jahre Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften 1928-2003“ entnommen.

Damit unterlagen auch unsere beiden Rheindahlener Schützenbruderschaften, als frühe Mitglieder der Erzbruderschaft vom hl. Sebastianus, einem totalen Betätigungsverbot.

In den drei Stempeln im Schießbuch des Heinrich Windeln steht Folgendes: „Deutscher Schützenverband i. Deutschen Reichsbund. f. Leibesübungen“ und in der Mitte ist zu lesen: „Schützenverein 1867 Rheindahlen“.

Zweifellos ist für mich der „Schützenverein 1867 Rheindahlen“, dessen Existenz bis heute nur durch besagte Silberplakette, die Stempel im Mitglieds- und Schießbuch Heinrich Windelns und alten Fotos belegbar ist, Ausrichter der Schützenfeste der Jahre 1936 bis 1939, in Rheindahlen unter der Bezeichnung „Schützengilde“ gewesen, da er im deutschen Schützenverband im Reichsbund für Leibesübungen schon Mitglied und damit gleichgeschaltet war.


Auf einem der während eines der vier Schützenfeste zwischen 1936 bis 1939 aufgenommenen Fotos, trägt Josef Lenzen die Silberplakette von 1867. Ein alter Orden belegt darüber hinaus, dass er 1937 auch selbst Schützenkönig war. Die vier Könige von 1936 bis 1939 hießen in der Reihenfolge: Johann Krappen, Josef Lenzen, Josef Rademacher und Josef Obersberg, wobei nur Josef Rademacher mit Sicherheit auch ein Mitglied der Kompanie Neustadt war.

4. Der Ursprung der Neustadtkompanie als Gruppe der Schützengilde

Die „Schützenkompanie Neustadt“, wie sie anfangs genannt wurde, war eine von vier oder fünf heute zum Teil nur noch mit ihren Namen bekannten Kompanien, ähnlich unseren heutigen Schützengruppen in der Bruderschaft, die sich an den Schützenfesten der Schützengilde (Schützenverein 1867 Rheindahlen) beteiligten. Namentlich bekannt sind außerdem noch die „Stadtwaldkompanie“, die „Südwallkompanie“ oder „Schützenkompanie
Jägerhof“. Es existiert ferner ein Gruppenbild vor der ehemaligen Gaststätte Schwellenbach, der heutigen Pizzeria „La mia Napoli“. Über den Fenstern ist ein geschmücktes Schild mit der Aufschrift „Schützenkompanie Sittard“ angebracht. Ob hier die selbsternannten Nachfolger der verbotenen Kirchspiels St. Helenabruderschaft abgebildet sind, ist auf dem qualitativ schlechten Foto nicht zu erkennen.

Wenn auch kein Gründungsprotokoll mehr existiert, so darf doch mit Sicherheit das aus einigen Abschriften bekannte Datum des 15.6.1936 als Gründungsdatum der Neustadtkompanie angenommen werden. Namens gebend waren die Neubaugebiete entlang der Gladbacher Straße, eben die „Neustadt“, wo viele Mitglieder auch wohnten. Das erste Vereinslokal „Franz Hahnen“, das spätere „Haus Kohl“, lag ebenfalls auf der Gladbacher Straße, dort, wo heute das Regenbogenhaus untergebracht ist. Wie in den ersten Statuten bzw. deren frühen Abschriften zu lesen, ist ihr Sinn und Zweck, „die Geselligkeit zu pflegen und den Schießsport zu betreiben“. Als Gründer werden Ludwig Vogelpoth, Julius Claßen, Willi Hallen und Willi Pflipsen aufgeführt. Schon früh, eventuell direkt 1936, wurde im Vereinslokal Hahnen auf der Gladbacher Straße in Eigenregie ein Luftgewehrschießstand gebaut um diesen Sport betreiben zu können. Im Lokal „Schommen“ auf der Stadtwaldstraße existierte damals bereits ein Kleinkaliberstand, wo der Schützenverein 1867, aber auch Mitglieder der Kompanie Neustadt mit dem Kleinkalibergewehr geschossen haben.

5. Der Neuanfang nach 1945

Seit dem deutschen Überfall auf Polen am 1.9.1939 und dem damit verbundenen Beginn des Zweiten Weltkriegs ist in Rheindahlen bis 1949 kein Schützenfest mehr aufgezogen worden. Der Zweite Weltkrieg war im Mai 1945 beendet. Unzählige Menschen, auch aus Rheindahlen, haben ihr Leben lassen müssen. Viele Soldaten kamen zum Teil erst Jahre später aus der Kriegsgefangenschaft in ihre Heimatorte zurück. Durch den Bombenangriff auf Rheindahlen vom 25. Februar 1945 waren noch viele Häuser zerstört oder wie unsere Pfarrkirche schwer beschädigt. Trotz der immer noch herrschenden großen Not, müssen aber schon 1946, spätestens aber Anfang 1947, Schützenbrüder über einen Neuanfang gesprochen haben. Für den 24. August 1947 ist das Protokoll der Generalversammlung der „St. Helena-Junggesellen- und Männerbruderschaft Rheindahlen“ erhalten. Stattgefunden hat diese Versammlung im Vereinslokal „Thelen“ auf der Beecker Straße. Die Bruderschaften in Rheindahlen nahmen erst-alig seit dem Verbot von 1936 ihre öffentliche Arbeit wieder auf.

5.1 Übernahme der Neustadtkompanie in die St. Helena-Schützenbruderschaft

Die „Schützengilde Rheindahlen“ hatte nach dem Krieg verständlicher Weise ihre Daseinsberechtigung verloren. Von ihren einzelnen Kompanien war nur die Neustadtkompanie übrig geblieben und diese entwickelte auch Bestrebungen, wieder am Schützenfest in Rheindahlen teilzunehmen. Mit Datum vom 16. August 1950 ist im Bruderschaftsarchiv ein Schreiben an die „Schützenkompanie Neustadt i.d. St. Helena-Schützenbruderschaft z.H. des Herrn L. Vogelpoth Rheindahlen Gladbacherstrasse“ mit folgender Einleitung erhalten:

„Mein lieber Schützenbruder Vogelpoth!
Vor einigen Monaten wurde in einer Sitzung bei Kohl die Komp. Neustadt in die Bruderschaft übernommen.“

Es folgen Bemerkungen über Beiträge und Mitgliederlisten, um anhand der Gruppenstärke auch die Kompanie Neustadt in den Zugplan aufzunehmen.

Die ersten Satzungen der Schützenkompanie Neustadt wurden wahrscheinlich erst zu diesem Zeitpunkt erstellt und einvernehmlich vom Kompaniemeister Ludwig Vogelpoth und dem damaligen Brudermeister der St. Helena Schützenbruderschaft, Clemens Fongern, unterschrieben.

5.2 Zeichen der Verbundenheit…

Zugleich wurden, wenn auch nicht mehr schriftlich belegbar, aber bis heute mündlich überliefert, bei der Übernahme der Schützenkompanie Neustadt in die Bruderschaft folgende Vereinbarungen getroffen:

- Der erstmalig zu ermittelnde König der Kompanie hat das Recht die Parade neben dem König der Bruderschaft abzunehmen.

- Es wird ein Grundbeitrag an die Bruderschaft abgeführt.

- Der jeweilige Kompaniemeister ist delegiertes Mitglied im Vorstand der Bruderschaft.

Auf einer anlässlich der Kirmes des Jahres 1951 gemachten Fotographie ist dann auch der König der Neustadtkompanie zu erkennen und er steht gemäß oben angesprochener Vereinbarung in der Front neben dem damaligen Geschäftsführer der Bruderschaft Willi Schneiders und dem König der Bruderschaft nebst dessen Ministern. Kein anderer als Hubert Vogelpoth, Sohn des Mitgründers der Kompanie, Ludwig Vogelpoth, war damals Schützenkönig in Rheindahlen. Als erster König der Neustadtkompanie ist Alfons Lambertz mit seinen Rittern Ewald Blum und Hans Dreesen zu erkennen. Die Neustadtkompanie war zu diesem Zeitpunkt bereits ein Teil der Bruderschaft. Bei allen ihren wichtigen Veranstaltungen, waren Brudermeister und Schützenkönig eingeladen, welche diesen Einladungen auch häufig folgten, wie im Protokollbuch nachzulesen ist.

Ihre im Jahre 1954 angeschaffte Fahne zeigt in enger Verbundenheit mit der Bruderschaft auf der Vorderseite die Hl. Helena mit dem Text „St. Helena Schützenbruderschaft Rheindahlen: Neustadt Kompanie“. Auf der Rückseite ist das Leitwort aller Schützenbruderschaften für „Glaube – Sitte
– Heimat“ nebst dem alten Rheindahlener Stadtwappen und dem Schützenemblem zu sehen. Frühe Stempel der Kompanie, trugen ebenfalls diesen Schriftzug. Das Protokollbuch von 1955, mit einer besonderen Einleitung des damaligen Schriftführers Albert Plötz versehen, bezeugt gleichfalls die freundschaftliche Aufnahme der Kompanie in die Bruderschaft.

5.3 … oder doch mehr Eigenständigkeit?

Wie das damalige Mitglied Zeitzeuge Richard Bäumer zu berichten weiß, waren die Meinungen der alten und neuen Mitglieder über die Neubelebung der Kompanie und deren frühere und weitere Ausrichtung nach dem Krieg, vor und trotz geglückter Vereinigung mit der Bruderschaft, anfangs durchaus vielfältig. Josef Lenzen als ehemaliger Vorsitzender der „Schützengilde/Schützenverein 1867“ strebte weiterhin einen un-abhängigen Schützenverein an, welcher sich ausschließlich dem Schießsport widmen sollte. Er konnte wohl mit den wenigen verbliebenen Mitgliedern des Schützenvereins 1867 sein Ziel nicht erreichen. Folgerichtig verließ Lenzen die, wahrscheinlich mangels Masse, zwangsweise fusionierten Vereine, den „Schützenverein 1867“ und die „Schützenkompanie Neustadt“. Immerhin ist damit aber geklärt, wie die Silberplakette von 1867 in den Besitz der Neustadtkompanie gekommen ist.

6. Gelungene Zusammenarbeit

Ein Anschluss an die Bruderschaft bedeuteten aber auch eine enge Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche und Übernahme des Leitwortes der Bruderschaft „Für Glaube Sitte und Heimat“. Nach Aussage meines Vaters, einem frühen Mitglied des Vorstands der Bruderschaft nach dem Krieg, waren seitens der Kompanie Julius Claßen, Anton Lambertz und Ludwig Vogelpoth die treibenden Kräfte für eine Vereinigung mit der Bruderschaft. Brudermeister Clemens Fongern und Geschäftsführer Willi Schneiders sorgten für einvernehmliche Verhandlungen seitens der Bruderschaft. In einem Zeitungsbericht aus dem „Stadt- und Landboten“ vom Februar 1986 nennt der Redakteur Anton Lambertz sogar als Mitbegründer der Kompanie. Fest steht, dass sich besonders Anton Lambertz als Stadtverordneter, Mitglied im Kirchenvorstand bzw. Kirchenbauverein auch für die Anschaffung besagter Fahne mit der Hl. Helena auf der Vorderseite eingesetzt hat, mit deren Weihe im Jahre 1954 durch Oberpfarrer Peter Micke schwierige Anfangsjahre nach dem Krieg ein glückliches Ende gefunden hatten.

7. Epilog

Durch die vorliegende Arbeit können jetzt erstmalig, wenngleich nur anhand weniger Beweisstücke, die Gründung der Schützenkompanie Neustadt, ihre Rolle in der Schützengilde sowie ihre Vereinigung mit der St. Helena Schützenbruderschaft Rheindahlen im Jahre 1950 sicher nachvollzogen werden. Für die Bruderschaft ist nunmehr klar, dass der Schützenverein 1867, unter dem Oberbegriff „Schützengilde“, die vier Schützenfeste 1936 bis 1939 in Rheindahlen ausgerichtet hat. Die „Neustadt“, ist eine von noch vier mindestens namentlich bekannten Kompanien, welche an diesen Festen als Schützengruppe/Kompanie teilgenommen hat. Zum Schluss meiner Ausführungen möchte ich hier nochmals eine Aussage meines Vaters zitieren, wonach er insbesondere Josef Lenzen als einfühlsamen, der Natur verbunden und liebenswürdigen Menschen kennen gelernt habe.

Dem Schießsport frönen, Kirmes feiern und brüderlich zusammen stehen, das waren wohl die Gedanken der Gründerväter der Neustadtkompanie, was sich eindrucksvoll, auch unter dem Leitmotiv für „Glaube, Sitte und Heimat“ bis heute fortgesetzt hat.

Rheindahlen, im Mai 2011 Willi Kempers

Artikel aus unserem Festheft, 75 Jahre Neustadt Kompanie, aus dem Jahre 2011.

Mehr zur Neustadt Kompanie unter www.neustadtkompanie.de



Gruppenfoto 20114


Gruppenfoto 2011

Letzte Aktualisierung: 01.06.18  
Michael Pohl
Bericht und Bilder: Neustadt Kompanie Rheindahlen